Vorschau: Der Jahresausflug 2018

Der Jahresausflug 2018 führt uns auf die Landesgartenschau nach Lahr


Abfahrt am 2.9.  an der Voba in Betzweiler um 9:00 Uhr.

Es sind mittlerweile nur noch ein begrenzte Anzahl an Anmeldungen möglich!

Es gilt, wer zuerst kommt, …  Anmeldungen nimmt jedes Vorstandsmitglied gerne entgegen. Telefonnummern siehe „Unser Team“.

Die Kosten (inklusiv Busfahrt, Eintritt LGS und Betriebsführung Weingut):

  • 20€ für Mitglieder des Schwarzwaldverein Betzweiler-Wälde
  • 35€ für Nichtmitglieder.

Eine Weinprobe wird für 6,50€/P. und ein Vesper für 8,-€/P. angeboten, die jeder selbst zu tragen hat.

Hier geht’s zu offiziellen Homepage der LSG.

Und hier ist der offizielle Lageplan der LSG.

Vorschau: 4 Wandertage in der Pfalz

Der nächste Wanderhöhepunkt im Wanderjahr 2019 steht nun vor der Tür, denn es geht für 4 Tage in die Pfalz.

Vier (tolle) Wandertage in der Pfalz bei Bad Dürkheim mit Jutta & Martin Huber.

Anreise/ Abfahrt: Donnerstag 03. Okt. 2019, Anreise mit Privat-PKW und Kleinbus
Treffpunkt: 8,00 Uhr an der Voba in Betzweiler
Fahrzeit ca. 2,00 Std. / 160 km bis zum Hotel
Kurzer Stopp am Hotel mit Ausladen des Gepäcks und eventuell) Bezug der Zimmer.


Folgendes Programm ist geplant:

Donnerstag:

Nach der Ankunft im Hotel starten wir unsere erste Wanderung.

Wir wandern in die Innenstadt von Bad Dürkheim, mit kurzem Frühstücksstopp und haben einen ersten Eindruck der viel besuchten Stadt. Wir erreichen das weltberühmte, weltgrößte Weinfass und starten dort unsere Tour um Bad Dürkheim, bei der es unheimlich viel zu sehen und zu bestaunen gibt und das Ganze auf vielen tollen Pfaden. Highlights: Röm. Steinbruch, Bismarckturm, Burg Hardenburg, Klosterruine Limburg Es ist ein wirkliches Erlebnis und wir werden erst gegen Abend zum Hotel zurückkehren. Unterwegs ist mind. eine Einkehr geplant. Wanderstrecke ca. 18 km.

Die Wanderung kann auch abgekürzt werden.(dann 12km, Rückfahrt mit Bus)

Anschließend nach kurzer Duschpause gehen wir zum Abendessen in eine nahegelegene Gaststätte.

Freitag:

Wir genießen das Frühstück im Hotel und fahren dann mit den Fahrzeugen durch den Pfälzerwald nach Altleiningen, das nördlich von Bad Dürkheim liegt. Heute sind die Leininger Burgen unser Ziel. Wir steigen auf zur Burg Altleiningen (Jugendherberge) und wandern oberhalb des Tales nach Neuleiningen mit der dortigen Burg, die herrliche Ausblicke über das Rheintal zum Odenwald bietet. Anschließend durchqueren wir das Tal und steigen zur Burg Battenberg auf, wo wir eine kurze Einkehr einlegen werden. Wanderstrecke ca. 12 km.

Wir wandern zurück ins Tal und fahren mit dem Bus zurück nach Altleiningen. (optional Wanderung nach Altleiningen, dann ges. 20km) Auf dem Rückweg werden wir an der Pfälzer Weinstraße noch einen kurzen Stopp einlegen. Abends wieder Abendessen in einer nahe gelegenen Gaststätte.

Samstag:

Der Samstagmorgen ist zur freien Verfügung (Stadtbummel, Gradierwerk, Michaelskapelle, Thermalbad). Gegen 13.30 Uhr starten wir vom Hotel aus zu einer kurzen Wanderung zum Zeppelinturm und dann zurück über den Flaggenturm nach Bad Dürkheim, wo wir im Weingut Darting eine Weinprobe mit Einkaufsmöglichkeit genießen können. Wir wandern anschließend zurück zum Hotel. Wanderstrecke ca. 8,0 km.

Abends wieder Abendessen in einer nahe gelegenen Gaststätte.

Sonntag:

Nach dem Frühstück verlassen wir das Hotel und werden auf der Rückfahrt noch eine reizvolle Wanderung bei Neustadt an der Weinstraße unternehmen. Wanderstrecke ca. 10 km mit Einkehrmöglichkeit.

Rückkehr in Betzweiler gegen 18.00 Uhr


Bitte folgende Dinge nicht vergessen:

Regenbekleidung / Schirm, feste Wanderschuhe, Wanderstöcke, Getränke und Vesper (vor allem für Donnerstag), Sonnenschutz, etwas Kondition und gute Laune.

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden:

Martin + Jutta Huber 07455 2786 / Martin +49 171 7143763

Herzliche Grüße

Bericht: Felsen und Kloster

Die am Sonntag, 8. September 2019 geplante Wanderung „Felsen und Kloster“ auf der Schwäbischen Alb unter Leitung von Gerlinde & Wilfried Paul musste leider mangels Teilnehmer und sehr schlechter Wettervorhersage ausfallen. 🙁

Wir bedauern das zutiefst und werden versuchen, diese tolle Wanderung bei nächster Gelegenheit, eventuell auch sehr kurzfristig, nachzuholen.

Bericht von der Wanderung auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg

Auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg mit Evi & Stefan.

Unsere 1. Wanderung nach der Sommer-Pause führte uns nach Triberg auf den Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad, der uns den Bau der Schwarzwaldbahn von Hausach über Hornberg und Triberg nach Villingen-Schwenningen näher brachte.

Zu Fünfzehnt wanderten wir die etwa 10km lange Runde auf teils wunderschönen Pfaden und hatten einige tolle Ausblicke auf die Schwarzwaldbahn und das Gutachtal sowie natürlich auch auf die Schwarzwaldbahnstrecke. Ein kurzer Besuch in der weltgrößten Kuckucksuhr und dem dazugehörigen Shop gehörte mit zum Programm dieser kleinen Halbtageswanderung.

Das Wetter spielte übrigens hervorragend mit, den entgegen der Vorahnung bzw. Angst von einigen regente es trotz vieler Wolken während der gesamten Wanderung nicht. Im Gegenteil, es war die perfekte Wandertemperatur. 🙂

Die obligatorische Schlußeinkehr machten wir dann im Hotel Adler in Hornberg, dem einzigen Restaurant, in dem wir mit unserer Gruppenstärke noch reservieren konnten. Man muß dazu wissen, dass an diesem Wochenende das Hornberger Mittelalterfest stattfand und demzufolge ziemlich viel los war. Aber das Essen und Ambiente im Adler waren sehr gut und somit konnte eine kurzweilige Halbtgeswanderung erfolgreich abgeschlossen werden. Ich denke, es hat allen Teilnehmern gut gefallen?

Hier ein paar Impressionen in Form von Bildern:

 

Vorschau: Auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad

Auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad bei Triberg.

Auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad

Bericht der Karlsruhe Trilogie Teil 1

Bericht der Karlsruhe Trilogie Teil 1 am Sonntag, 14.07.2019.

Neun hochmotivierte Wanderer trafen sich pünktlich um 8:20 Uhr am VOBA-Parkplatz in Betzweiler zur Abfahrt mit Privat-PKW nach Freudenstadt zum Hauptbahnhof, wo wir mit zwei RegioXPlus-Tickets im Bähnle das Murgtal hinab nach Karlruhe fuhren.

Trocken in Betzweiler und Freudenstadt gestartet fing es dann irgendwann unterwegs an zu regnen, aber zum Glück nur ganz leicht.

Allerdings pünktlich in Karlsruhe angekommen hatte der Regen erheblich an Stärke zugenommen und nach einmaligem Umsteigen in Karlsruhe kamen wir pünktlich wie geplant kurz nach 11:00 Uhr am Startpunkt der 1. Etappe der Karlsruhe Trilogie, im Stadtteil Durlach an. Hier wurde unsere Wandergruppe um 2 junge Mitwanderer, Evi’s Tochter Andrea und ihrem Freund Alex, die hier in KA-Durlach wohnen, verstärkt.

Und dann ging es auch gleich zu Elft los: zunächst durch ein Wohngebiet und eine Schrebergarten-Siedlung (Mastweide) an den Bahngleisen entlang. Hier wurde auch Sonntags an den Gleisen mit schwerem Gerät gearbeitet und wir konnten ein paar Minuten diesen Arbeiten zusehen, bevor es immer weiter entlang zwischen den Gleisen und der B10 auf dem Rußweg bis zu einer Brücke über die B10 ging, die wir auch zum überqueren derselbigen nutzen und kurze Zeit später wieder in nahezu absoluter Ruhe in einem Wäldchen (Oberwald-Risnert) weiter zu wandern. Der heftige Regen hatte sich jetzt glücklicherweise auch wieder abgeschwächt und es nieselte nur noch ein kleines bißchen.

Nach ein paar Metern gelangten wir an einen kleinen Tierpark, den wir durchquerten. Danach erreichten wir die beiden Seen „Oberwaldsee“ und „Erlachsee„. Auf halber Umrundung des Erlachse’s war ein kleiner „Ausguck“, um die Vogelwelt am Erlachsee zu beobachten, an der wir unsere Rucksackvesperpause einlegten und etwas verweilten.

Dann ging es weiter auf dem „Hans-Gutjahr-Weg“ und wir unterquerten die Autobahn A5 beim Sportgelände der Spielvereinigung 1910 Durlach-Aue, die auch eine Kletterhalle beheimatet. Ab hier folgten wir einem Trampelpfad entlang eines kleinen Wasserlaufes in Richtung Wolfartsweiler. Im Örtchen Wolfertsweiler wanderten wir ein Stückchen auf der Hauptstraße entlang und gelangten an den ersten ernsthaften Aufstieg durch das Wohngebiet. An dessen oberen Ende wanderten wir dann parallel am Hang entlang in Richtung KA-Durlach.

Allerdings mussten wir erst noch ein kleines Tal durchschreiten, welches von Hohenwettersbach herab kam. Also ging es zunächst wieder etwas bergab und dann wieder zur zweiten Bergwertung durch einen alten Hohlweg hinauf, um dann durch ein KA-Durlach Luxuswohngebiet auf dem Lerchenberg zu wandern. Und dann ging es nochmals bergab, denn ein weiteres Tälchen, welches nun von Stupferich herab kam, wollte durchquert werden, bevor der dritte und letzte Anstieg der diesjährigen Wanderung anstand. Hinauf durchs Wohngegiet und später durch das Weinanbaugebiet des „Staatsweingut KA-Durlach“ ging es zum höchsten Punkt der diesjährigen Wanderung und Hausberg von KA-Durlach, dem Turmberg, auf welchem auch die beiden Gruppenfotos entstanden. Hier stand eine kleine Trinkpause beim „Anders auf dem Turmberg“ auf der Tagesordnung, bevor der letzte Abstieg über ziemlich viele Treppenstufen anstand.

Wieder in KA-Durlach angekommen durchwanderten wir deren sehenswerte Altstadt, passierten das „Alte Schloß Karlsburg“ und das „Rathaus“, bevor wir den Einkehrort der Wanderung, die „Gallerie“ erreichten. Hier ließen wir uns es wieder richtig gut gehen und genossen das leckere und preiswerte Essen im Freien.

Der letzte Akt des Tages war dann die Rückfahrt mit der Bahn. Um pünktlich 17:54 Uhr kam unser Zug am Bahnhof in Durlach an und brachte uns zum Umsteigen an den Karlsruher Hauptbahnhof, wo wir planmäßig um 18:10 Uhr die Rückfahrt mit dem Eilzug S81 durchs Murgtal nach Freudenstadt antraten.

Gruppenbild am Turnberg in KA-Durlach

Hier kann diese Erste Etappe der Karlsruhe-Trilogie nachwewandert werden.

So, das war nun der erste Teil der Trilogie. Diesesmal stand der Geburtsort von Karlsruhe und heutiger größter Stadtteil von Karlsruhe, KA-Durlach, auf dem Programm. Im nächsten Jahr widmen wir uns der Kernstadt von Karlsruhe, bevor es im dritten Teil dann wieder etwas an den Rand von Karlsruhe gehen wird. Wir freuen uns auf alle Fälle schon sehr auf alle Interessierten … 🙂 , Eure Evi & Stefan.

Hier jetzt noch ein paar Bilder:

 

Bericht von der Überraschungswanderung mit Theo Graf

An einem sehr heißen Sonntag waren überraschend viele Wanderer zu Theo Graf’s „Überraschungswanderung auf seinem Hof pünktlich kurz nach 13:00 Uhr eingetroffen.

Nach einem kurzen Briefing durch Theo gings denn auch gleich los und wir wanderten den kurzen Weg zu Theo’s Nachbar, der Black Forest Distillers GmbH, die den weltberühmten Dry Gin Monkey 47 herstellen. Zufälligigerweise war Theo’s Tochter Andrea mit auf der Wanderung dabei. Und zufälligerweise arbeitet Andrea in dieser Destillerie, kennt sich gut aus und hat einen passenden Schlüssel. Aber leider, leider war es ihr nicht möglich, uns zu einer Besichtigung im inneren der Destillerie mitzunehmen, aber ersatzweise konnte sie uns sehr viel wissenswertes über die Destillerie als auch den Herstellungsprozess des Dry Gin kurzweilig erzählen, so dass es dennoch ein sehr interessantes Punkt der heutigen Überraschungswanderung war. Und um gleich vorweg zu greifen; wir bekamen noch einen Gin Tonic mit dem Monkey 47 Dry Gin bei der Schlußeinkehr auf Theo’s Hof, sodass auch hier wirklich nicht gemeckert werden kann. 🙂

Die nächste Überraschung kam dann auch ganz schnell, denn zur Destillerie gehört auch ein kleines Außengelände mit ein paar Wildschweinen und Alpakas. Geschwind ketterte Andrea ins Wildschweingehege und kuschelte mit dem ersten Schwein, welches sich trotz der großen Hitze zeigte. Nach einer kleinen Fütterung zeigte uns die Sau auch gleich, was sie bei so einem heißen Wetter am liebsten macht; sich nämlich in ihrer Suhle suhlen.

Und weiter ging es dann zur nächsten Überraschung, dem Besuch des Carmelittenhofes von Familie Sybille & Christoph Raetzer, die uns nach einer herzlichen Begrüßung auch gleich ausgiebig die Bewirtungskultur ihres Hofes sowie ihre Pflanzen und Tiere zeigten. Auch hier waren wieder einmal Wildschweine der besondere Hingucker, den es handelt sich um sogenannte Kunekune-Schweine, die aus Neuseeland stammen. Nach vielen interessanten Einblicken und Informationen ging es weiter mit dem Wandern und die nächste Station war der alte bzw. Große Stuhlhof, den es heute nicht mehr gibt. Aber Theo und Hans Wörner wußten allerlei wissenwertes aus der alten Zeit zu berichten, so dass wir nachher wieder einmal ein bißchen schlauer waren als vorher.

Dann wanderten wir in einem großen Bogen, vorbei am Betrieb „Mönch Geschirr„, wieder zurück zu Theo’s Hof, wo wir von der ganzen Familie Graf herzlich willkommen geheißen und sehr lecker verköstigt wurden. Das war dann Theo’s letzte Überraschung desTages, und sie war mehr als gelungen. 🙂

Also mein lieber Theo, lass Dir sagen: es war ein äußerst kurzweiliger Tag zusammen mit Dir und Deiner Familie, und ein äußerst leckerer noch dazu 🙂 Ich denke ich spreche für alle Teilnehmer, dass wir uns schon sehr auf Deine Überraschungswanderung 2020 freuen. Herzlichen Dank Dir & Deiner Familie.

Hier noch ein paar mehr Bilder dieser unvergesslichen Überraschungswanderung mit Theo.

Vorschau: Karlsruhe Trilogie Teil 1

Karlsruhe Trilogie Teil 1

Bericht der Wanderung an der Schwarzenbachtalsperre

Eine wunderschöne Wanderung durften 18 Wanderer am Sonntag, 16. Jun 2019 an der Schwarzenbachtalsperre unter der Leitung von Brigitta Schade erleben.

Auch der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns „Engeln auf Reisen“ und so stand einer Halbtageswanderung mit rund 17 km und gut 480 Höhenmeter im Anstieg sowie auch im Abstieg nichts mehr entgegen. Mit Privat-PkW’s fuhren wir über Freudenstadt und Besenfeld ins Murgtal hinunter und dort über Hutzenbach, Schönmünzach und Raumünzbach zur Schwarzenbachtalsperre hinauf, wo die Wanderung auf dem Parkplatz startete.

Hier die Bilder der Wanderung

und danach geht der Bericht noch ein bißchen weiter.

Wir wanderten hinter dem ehemaligen Hotel an der Schwarzenbachtalsperre hinauf in den Wald hinein und dort auf einem schönen Waldweg stetig bergauf in Richtung Herrenwies. Nach einem kurzen Stückchen auf der Straße L83 überquerten wir den Schwarzenbach über das Bauwerk „Herrenwieser Schwallung„, um dann auf der anderen Bachseite weiter aufwärts in Richtung Herrenwies zu wandern.

Am Nordrand von Herrenwies borgen wir dann in nördliche Richtung ab und wanderten auf schmalen Pfaden, die zur Zeit auch als kleines Bächlein fungierten, weiter aufwärts, um unser Rucksackvesperziel auf der Badener Höhe zu erreichen. Unterwegs trafen wir übrigens zahlreiche Wanderer, was zum einen sicherlich an dem tollen Wanderwetter lag, vermutlich aber auch, weil wir uns hier oben ein Stück auf dem Westweg bewegten, genauer gesagt auf dem 20km-Abschnitt der 3. Etappe von Forbach zur Hornisgrinde / Mummelsee. Auch einen Nationalpark-Ranger haben wir dort oben kurz vor der Badener Höhe getroffen und uns sehr gut mit ihm über diese Wandergebiet unterhalten.

Als wir dann kurz vor der Badener Höhe im Anstieg waren, wurden wir von unserem Wanderfreund Rolf mit dem Moutainbike überholt. Der Ehemann von Martina war mit seinem Moutainbike von Freudenstadt hierher gefahren und hat mit uns dann das Rucksackvesper auf der Badener Höhe gemeinsam verbracht, sowie kam später auch zur Schlusseinkehr ins Gasthaus Löwen in Schwarzenberg hinzu. Ihm verdanken wir auch das gemeinsame Gruppenbild vor dem Friedrichsturm; herzlichen Dank dafür.

Ab jetzt ging’s bergab; das ist jetzt nicht negaiv gemeint, sondern bedeutet lediglich, dass wir den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung auf ca. 1002 Hm erreicht hatten und uns jetzt wieder hinab zum Herrenwieser See, einem Karsee, und der Schwarzenbachtalsperre bewegten.

An dieser Stelle möchte ich einen kleinen Bericht von unserer Wanderführerin Brigitta einfügen, der Wissenswertes über die Badener Höhe erzählt:


Die Badener Höhe    

Die Badener Höhe im Nationalpark Schwarzwald ist auch der höchste Punkt auf der Gemarkung Baden-Baden, es ist der nördlichste Gipfel des Schwarzwalds mit 1002,5 m ü. NN und liegt nicht weit entfernt von der Schwarzenbachtalsperre oberhalb des Forbacher Ortsteils Herrenwies. Viele Besucher und Wanderer waren bereits auf der Badener Höhe, allein schon durch die Tatsache, dass der berühmte Westweg über die Gipfelkuppe führt.

Die Grundsteinlegung für den Friedrichsturm auf der Badener Höhe erfolgte am 8. Juni 1890 durch Großherzog Friedrich I. von Baden der den 34 m hohen Turm aus Buntsandstein am 5. Oktober 1891 einweihte, daher auch der Name „Großherzog Friedrich-Thurm“. Am 5. Oktober 1991 feierte der Friedrichsturm auf der Badener Höhe seinen 100 jährigen Geburtstag. Inzwischen sind seither bereits mehr als 20 Jahre vergangen.

Der Grundsteinlegung voraus gegangen war die Gründung der Baden-Badener Sektion des Schwarzwaldvereins am 24. November 1884. Acht Wanderbegeisterte trafen sich in Baden-Baden im „Hotel zum Deutschen Hof“. Sie wollten die Umgebung im näheren Umkreis erschließen, Wanderwege markieren, Aussichtspunkte schaffen, Schutzhütten bauen und Bänke zum Ausruhen aufstellen. Ein Gedenkstein etwa 1 km entfernt am Wanderweg zum Herrenwieser See erinnert an den Gründungsvater der Baden-Badener Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins, an Philipp Bussemer. Neben dem Turm wurde 1974 vom Schwarzwaldverein eine Schutzhütte erbaut.

Vom Friedrichsturm weit über den Nordschwarzwald

Um eine atemberaubende Aussicht genießen zu können, muss man den Friedrichsturm mit seinen 145 Stufen und weitere 23 Stufen zur im Jahr 1930 ergänzten eisernen Kuppel besteigen. Hierfür wird man dann aber belohnt und kann weit über den Nordschwarzwald blicken, z.B. auf Herrenwies, den Herrenwieser See, den Mehliskopf ganz in der Nähe und die Hornisgrinde. Wenn es die Wetterlage zulässt sieht man bis über die Rheinebene hinweg zu den Vogesen und bei einem Blick nach Norden den Gebirgszug der Haardt am Ostrand des Pfälzerwaldes.
Wegen erheblichen Sicherheitsmängeln musste der Turm am 13. Dezember 2002 geschlossen werden. Aufgrund einer erfolgreichen Spendenaktion war es möglich die dringend notwendigen Restaurierungsarbeiten zügig durchzuführen so dass der Turm am 19. Juni 2003 wieder eröffnet werden konnte.

Die Badener Höhe war früher ebenso wie andere Hochlagen des Nordschwarzwalds stark bewaldet. Ab dem 14. Jahrhundet durften auf den ebenen Flächen Rinder weiden. Diese Art der Flächennutzung war nicht folgenlos: Nährstoffe gingen verloren, der Boden verdichtete sich vernässte und Moor bildete sich. Eine noch vorhandene Vegatationskarte der Badener Höhe zeigt eine Grindenlandschaft ähnlich wie sie auf der Hornisgrinde vorzufinden ist. Es wurde jedoch wieder mit Fichtenbäumen aufgeforstet, Zu jener Zeit konnte man die Aussicht auf die umliegenden Gebirgskuppen nur genießen, indem man auf den Friedrichsturm stieg.
Bereits bei den Stürmen Vivian und Wiebke im Jahr 1990 wurde viel Sturmholz beschert und Orkan Lothar, der am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 über die Gipfel des Nordschwarzwaldes fegte, hatte verheerenden Schaden, dessen Spuren noch Jahrzehnte später zu sehen sind, hinterlassen. Das Landschaftsbild hat sich seither zunehmend geändert. Wurzelteller die senkrecht aufgestellt sind und bizarre Baumformen trotzen auf der Badener Höhe jeglichem Wind und Wetter. Und so, aufgrund dieses Einschnittes in die Natur erschließt sich auch ohne Turmbesteigung einen abwechslungsreiche Sicht. Früher bestanden die Wurzelteller aus Steinen und Erde und Wurzelbestandteilen, heute stehen nur die vertrockneten Wurzelverzweigungen gen Himmel.

Gipfelplateau der Badener Höhe ist Lebensraum für Auerwild

Das Gipfelplateau der Badener Höhe ist reich bewachsen mit Heidepflanzen, Heidelbeeren und Preiselbeeren, Birken, Buchen und die typischen Latschenkiefern sowie Borst- bzw. Pfeifengras. Diese neue Waldgeneration wächst zwischen den Überbleibseln des letzten Sturmes was die hier gesammelten Eindrücke zu einem unvergessenen Naturerlebnis machen. Und ein idealer Lebensraum für das Auerhuhn, dem Charaktervogel des Schwarzwaldes.

Jährliche Waldpflegeaktionen mit ehrenamtlichen Helfern, wie z.B. auch Schulklassen, die sich hier mit ihrem Lehrer arrangieren, werden durchgeführt. Hierbei werden z.B. Fichten entnommen, damit das Wachstum von Kiefer, Vogelbeere, Heidelbeere und Buche gefördert wird und sich artenreiche und lichte Wälder entwickeln können. Dadurch sollen notwendige Wachstumsbedingungen für wilde Heidelbeeren geschaffen werden, die die Nahrungsgrundlage für das Auerwilds darstellt, das sich sowohl von den Beeren als auch von den jungen Trieben ernährt.

Der Friedrichsturm bedarf ständiger Pflege

Mit Einverständnis des Städtischen Forstamts und Kenntnis der angrenzenden Forstverwaltungen sowie des Städtischen Hochbauamts wird der Friedrichsturm auf der Badener Höhe, die Sitzbankgruppen und Rastbänke durch den Schwarzwaldverein Ortsgruppe Baden-Baden sauber gehalten und gepflegt. Da das Gestein bzw. Fugenmaterial im Friedrichsturm brüchig wird, müssen jährlich bis zu 8 Eimer Sand im Turminneren aufgesammelt werden. Die auf der Gipfelkuppe stehende Schutzhütte ist Eigentum des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Baden-Baden, welcher auch für die Prämie für einer Schutz-Versicherung aufkommt. Deren Vorsitzender-Wegewart schaut dreimal jährlich ob alles in Ordnung ist.


Über das Bussemer Denkmal ging es auf schmalen Pfaden hinab zu einem Aussichtspunkt namens „2-Seen-Blick“, von dem aus man den Herrenwieser See als auch die Schwarzenbachtalsperre sehen konnte.

Am Herrenwieser See liefen wir (oder zumindest einige von uns) etwas am Herrenwieser See vorbei, bevor wir dann gemeinsam wieder in die entgegengesetzte Richtung am Seegraben entglang bergab in Richtung Seebach liefen. Auch hier war der schmale Pfad teilweise ein kleines Bächlein, was zu erhöhter Konzentration bei allen Beteiligten führte, um zum einen keinen nassen Füsse zu bekommen und zum anderen nicht auszurutschen und hinzufallen; was zum Glück auch niemanden passierte.

Am Seebach angelangt ging es dann immer an dessen Seite entlang hinab zur Schwarzenbachtalsperre, wo wir dann an deren Nordseite entlang in Richtung Staumauer und dem Start- und Zielpunkt dieser Wanderung ging. Ein kleiner Höhepunkt unterwegs war dann noch die Sichtung einer kleinen Ringelnatter, die sich im Gestrüpp unbeweglich zum Sonnen positioniert hatte und dann aber im Gebüsch verschwand, als wir uns ihr allzunah näherten.

Vom Parkplatz ging es dann geschwind mit den PKW’s wieder hinab in Murgtal und dann bis nach Schwarzenberg, wo wir im Gasthaus Löwen die Schlusseinkehr hatten.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Organisatorin und Wanderführerin dieser Abwechslungsreichen Tour, an Brigitta Schade. 🙂 Viel besser geht fast nicht, (ausser vielleicht die klitzekleine Verlaufung an der L83 ?) 🙂 🙂 🙂

 

Der neue Themenweg „Mühlenwelten am Heimbach“ ist eröffnet

Der neue Themenweg „Mühlenwelten am Heimbach“ ist am Pfingstmontag offiziell eröffnet worden.

Die Bürgermeister der Gemeinde Loßburg und der Stadt Dornhan haben diesen neuen Themenweg, der auf beiden Gemarkungen dieser beiden Orte verläuft, feierlich am Deutschen Mühlentag an der Oberen Mühle in Betzweiler eröffnet.

Nach einer kleinen Feierstunde an der Oberen Mühle wanderten viele Gäste zusammen mit den Bürgermeistern und dem „Müller“ Karl-Heinz Mäder einmal einen Teil dieses Themenweges gemeinsam ab und Karl-Heinz erzählte an der einen und anderen Stelle Wissenswertes über die Vergangenheit und die Hochzeit der Mühlen im Heimbachtal.

In diesem Zusammenhang haben wir und die Ortsgruppe Dornhan des Schwarzwaldverein zum einen diesen neuen Themenweg ausgeschildert, als auch unsere beiden bisherigen Themenweg „Gansbrünnele“ und „Fischerhäusle“ mit neuen Schildern ausgeschildert. Der „Gansbrünneleweg“ wurde außerdem geringfügig in seinem Wegeverlauf verändert.

Mehr über unsere Themenweg können Sie hier nachlesen.

Bericht von der Vatertagswanderung

Einen tollen Vatertag, was das Wetter anging, hatten wir heute und eine tolle Vatertagswanderung unter Führung von unserem Arno ebenso.

14 Väter und Nichtväter sowie Mütter erlebten eine abwechslungsreiche Tour direkt vor unserer Haustür. Ein ganz herzliches Dankeschön an den Wanderführer für diese tollen Impressionen.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein paar Bilder von der Wanderung:

Übersichtskarte

Hier die Tour auf Outdoor-Aktiv.

Schlußeinkehr im ehemaligen Naturfreundehaus

Blick in die Küch (Neubau)

In der Gaststube

In der Gaststube

In der Gaststube

In der Gaststube

In der Gaststube

Schlußeinkehr – warten auf die Getränke

kunstvolle ehemalige Gasflasche

Ankunft am ehemaligen Naturfreundehaus auf der Holzebene

Ausblick über das Kinzigtal

Ausblick über das Kinzigtal

Am Kirnbächle (645m), im Volksmund „Husterle“ genannt

kurz nach dem Start am Friedhof in Rötenberg waren wir zunächst abgestiegen zur Heidelbeermühle und dann wieder hinauf auf die Hochebene von Rötenberg

erste Besprechung