Bericht von der Halbtageswanderung im Eschachtal am 10.04.2022

Hier nun ein kurzer Bericht über die Halbtageswanderung im Eschachtal am 10. April 2022 unter der Leitung von Sonja & Hans.

Nachdem es am Freitag, 8. April noch recht winterlich zuging, hatte der Wettergott an diesem Sonntag ein Einsehen und wir konnten trotz kühlen Temperaturen eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung trockenen Fußes im Eschachtal bei Horgen zurücklegen. Insgesamt waren wir 14 Wandernde und konnten eine kurzweilige etwa 11 km lange Frühlings-Wanderung genießen. Ausgangspunkt war in Horgen, wo wir auf dem Parkplatz an der Festhalle unterhalb der katholischen Kirche St. Martin die Autos parkten. Hier folgten wir zunächst dem Querweg Lahr-Rottweil bergauf, den wir aber schon nach kurzer Wegstrecke wieder verließen, um etwas oberhalb der Eschach deren Verlauf zu ihrer Mündung bei Rottweil-Bühlingen zu folgen. Nach längerem, leichten Anstieg durch lichten Wald erreichten wir eine Autobahnbrücke der A81, welche wir hier bequem unterqueren konnten. Auf einem der Brückenpfeiler hatte übrigens ein Rabenpaar sein Nest errichtet.

Auf der anderen Seite der Autobahn ging es dann wieder hinab bis zur Eschach, deren Verlauf wir nun unmittelbar auf Augenhöhe folgten.  Wir wanderten dann in einer kleinen Schleife zwischen der ehemaligen Burgen Wildenstein und Rotenstein, überquerten die Eschach über eine kleine Holzbrücke um danach wieder ein Stück auf der anderen Eschachseite zurück flußaufwärts zu wandern. Hier konnten wir einige Aktivitäten von Bibern erkennen, denn einige Bäume wurden ganz offensichtlich von ihnen „erlegt“. Nach ein paar Metern flußaufwärts machten wir dann wieder eine 180°-Kehre und stiegen langsam aber sicher auf zur Burgruine Wildenstein, wo wir eine kurze Trinkpause einlegten und Sonja einiges über diese ehemalige Burg zu erzählen wußte.

Weiter bergauf ging es dann, durch einen großen Bauernhof und anschließend wieder, diesmal  über, die A81 hinweg. Immer weiter ging es sanft bergauf und wir hatten einen tollen Blick auf den Rottweiler Turm und die Berge der Schwäbischen Alb. Nachdem wir nun nahezu wieder „ganz oben“ angekommen waren, ging es durch lichte Wälder und Äcker und Wiesen wieder zurück nach Horgen, wo wir dann allerdings relativ steil absteigen mußten und nach gut 3 Stunden und etwa 300 Höhenmetern bergauf sowie natürlich auch bergab wieder den Ausgangspunkt dieser Halbtageswanderung erreichten. Die obligatorische Schlußeinkehr fand dann im Gasthaus „Schatten“ in Weiden statt.

Den Organisatoren Sonja & Hans ein herzliches Dankeschön 🙂


Zur Eschach findet man bei Wikipedia folgendes: Die Eschach ist ein linker Nebenfluss des oberen Neckars in Baden-Württemberg. Ihr rund 210 km² großes Einzugsgebiet liegt im Bereich der Ostabdachung des mittleren Schwarzwalds zwischen den Tälern von Schiltach, Brigach und Neckar. Der knapp 38 Kilometer lange Fluss hat ein Gefälle von etwa 130 Metern. Die Eschach besitzt zwei Quellflüsse: die größere Badische Eschach und die längere Württembergische Eschach.

Quellflüsse der Eschach sind:

Die Eschach entsteht aus zwei Quellgewässern. Das längere ist hydrografisch als ihr Oberlauf klassifiziert, das deutlich wasserreichere als dessen dritter wichtiger Zulauf.

Nördlicher Quellfluss:

Der längste Fließweg beginnt heute als Eschach (ohne Namenszusatz), nach älterer Benennung als Württembergische Eschach oder auch Horgener Eschach. Er entspringt bei dem Gehöft Heimliswald in der Gemarkung des Ortsteils Rötenberg von Aichhalden auf 699 m ü. NHN und fließt zunächst in südöstlicher Richtung. Nachdem die Eschach den Flugplatz Winzeln-Schramberg westlich begrenzt hat – das Gemeindegebiet von Fluorn-Winzeln grenzt dort ans linke Ufer – wird sie bei km 3,258 ihres Laufs von rechts vom Bannmoosgraben gespeist. Bei km 4,7 kommt ebenfalls von rechts der Seltenbach, bevor sie am nordöstlichen Ortsrand des Schramberger Heiligenbronn entlangläuft. Der Mollenmoosgraben fließt ihr bei km 6,13 zu. Bei km 8,1 erreicht sie am Kehrpunkt einer Schlinge nach Osten die Dorfmitte von Seedorf in der Gemeinde Dunningen, nach welcher sie nach Süden weiterfließt.

Bei km 11,47 mündet von rechts der Eberbach, auch Aitenbach genannt. Kurz danach unterquert sie die B 462 und erreicht dann Dunningen selbst, das fast zur Gänze links des Flusses liegt. Nachdem sie sich um mehrere Hügel geschlängelt hat, fließt sie auf ihrem 20. Kilometer an Lackendorf entlang. In dem nun ausgebildeten Tal passiert sie dann die Dörfer Stetten ob Rottweil und Flözlingen der Gemeinde Zimmern ob Rottweil. In deren letztem Taldorf Horgen schließlich mündet bei km 26,57 von rechts der Fischbach.

… usw. Weitere Fakten sind bei Wikipedia nachzulesen. Desweiteren findet man natürlich auch einige Informatione zur ehemaligen Burg Wildenstein, an der wir auch vorbei gewandert sind.

Die Burg Wildenstein ist die Ruine einer Spornburg auf 625 m ü. NN über dem Eschachtal bei dem Ortsteil Horgen der Gemeinde Zimmern ob Rottweil im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg.

Geschichte der Burg Wildenstein:

Die Burg diente zusammen mit der gegenüberliegenden Burg Rotenstein zur Überwachung eines Straßenabschnittes zwischen Rottweil nach Villingen an einem Übergang über die Eschach.

Im Jahr 1315 wurde mit Aigelwart von Falkenstein erstmals ein Angehöriger der auf der Burg sitzenden Familie erwähnt. 1399 war die Burg im Lehensbesitz des Balthasar von Kirneck. Die Anlage war wohl eine Dienstmannenburg der Herren von Lupfen, denn 1466 wurde die damals zerstörte und daraufhin als Burgstall bezeichnete Burg Wildenstein samt Hof von Graf Heinrich von Lupfen an das Kloster St. Georgen verlehnt.

Im 16. Jahrhundert war die Burg weiterhin ruinös, auf der Rottweiler Pürschgerichtskarte von 1564 wurde sie als Ruine verzeichnet, obwohl die auf dem gegenüberliegenden Eschachufer liegende Burg Oberrotenstein bzw. Burg Rotenstein noch intakt gewesen ist.

… usw. …