Bericht: beim Randecker Maar

Auf dem Breitenstein

Auf dem Breitenstein

Anbei ein kleiner Bericht von der Halbtageswanderung am Randecker Maar.

Gleich mal eines vorab: es war eine Traumwanderung bei Kaiserwetter. Und alle, die mit dabei sein konnten, kamen sicherlich voll und ganz auf ihre Kosten 🙂

In der Nico-Spalte

In der Nico-Spalte

Aber der Reihe nach: nachdem auf Rückmeldung durch interessierte Wanderer die Abfahrtzeit von 11:00 Uhr auf 10:00 Uhr vorverlegt wurde, starteten 8 Wandersleute an der VOBA in Betzweiler mir 2 PKW in Fahrgemeinschaften. Die knappe 100 km lange Anreise führte uns über die A81 von Vöhringen über das Dreick Stuttgart auf die A8 in Richtung München bis zur Ausfahrt #57 Kirchheim unter Teck Ost, wo wir auf die B465 in Richtung Owen abfuhren. Weiter ging es über Land durch Nabern und Weilheim an der Teck nach Hepsisau, wo wir die Autos stehen ließen und das wildromantische Zipfelbachtal hinauf zum Randecker Maar wanderten.

Nach dem Aufstieg in noch herbstlicher Kühle durch dieses wunderschöne Zipfelbachtal erblickten wir die volle Sonne kurz vor der Ziegelhütte, einem Bauernhof mit eigenem Laden und Cafe, wo wir eine erste Pause einlegten. Ganz schön voll war es hier an diesem traumhaften Herbsttag, aber das sollte der guten Stimmung keinen Abbruch tun – es war einfach nur wunderbar. 🙂

Nach kurzem Verweilen ging es dann auch schon wieder weiter am Rande des Randecker Maares mit wunderbaren Ausblicken sowohl in den Kessel des ehemaligen Sees, als auch in die Ferne, so zum Beispiel zu den drei Kaiserbergen „Hohenstaufen“, „Rechberg“ und „Stuifen“, welches sehr berühmte und markante Zeugenberge der Schwäbischen Alb sind.

Wir wanderten gemütlich weiter zum sogenannten „Mörikefelsen“ (Im Mörikehaus in Ochsenwang, einer Teilgemeinde von Bissingen an der Teck, wohnte der Dichter und Schriftsteller Eduard Mörike, von Januar 1832 bis Oktober 1833 als Pfarrverweser.  Quelle: Wikipedia), um von dort eine unvergleichliche Aussicht in die Ferne zu genießen. Dann ging es noch ein bißchen weiter bergauf auf den sogennanten „Auchtert“ (813m) und zur dort gelegenen „Nico-Spalte“, durch wir uns dann durchzwengten (Siehe Bilder).

Dann ging es wieder ein bißchen bergab zum Rande der Ortschaft Ochsenwang, die wir aber quasi links liegen ließen, um auf der anderen Seite wieder berauf zum Breitenstein (812m) zu wandern, von dem man einen sensationellen Blick ins Neckartal bis Stuttgart und noch viel weiter genießen kann.

Immer weiter entlang an der sehr steil abfallenden Kante ging es dann weiter bis fast wieder zum Auchtert, wo wir dann allerdings scharf nach links und nach unten abbogen. Und urplötzlich war es wieder deutlich kühler und die Sonne sahen wir die lange Zeit des Abstieges erst mal nicht mehr so schnell wieder. Aber es war ähnlich wie der Aufstieg im Zipfelbachtal, allerdings floß hier kein Bächlein und es war relativ still. Über zahllose Serpentinen gelangten wir dann aber alle wohlbehalten wieder in die Schrebergärten-Region von Hepsisau und nach ein paar weiteren Metern gelangten wir wieder im Sonnenschein und durch schöne Streuobstwiesen wieder zum Ausgangsort am Wanderparkplatz II zurück. Gute 10 km lang war diese Wanderung am Randecker Maar nun gewesen.

Natürlich hatten jetzt alle einen gehörigen Hunger und wir machten uns umgehend mit den Autos auf zur Schlußeinkehr ins Gasthaus Hirsch in Schlattstall. Aufgrund einer bereits seit längerem bestehenden Straßensperrung mußten wir dazu allerdings einen etwas größeren Bogen fahren und erreichten die Wirtschaft dann nach guten 30 Minuten Fahrzeit.

Nach dem leckeren Essen fuhren wir dann über Bad Urach, Metzingen, Reutlingen, Tübingen und Horb wieder in Richtung Heimat, die wir dann so kurz vor 20:00 Uhr wohlbehalten erreichten.

Und hier ein paar Impressionen von der Wanderung: