Bericht vom Jahresausflug auf die Landesgartenschau nach Lahr

Also was soll ich schreiben? Es war einfach nur ein wunderbarer Tag …

Gruppenbild

Also morgens um 9:00 Uhr ging es los mit Peter Sauer und seiner „Stewardess“ und seinem Bus nach Lahr auf die Landesgartenschau. In Betzweiler stiegen wir zu 25 in den Bus und Peter brachte auch nochmal 6 Gäste mit, sodass wir mit 31 Teilnehmern aufbrachen. Die Wetteraussichten waren ja auch nicht so schlecht – und tatsächlich hatten wir den „perfekten Tag“ auf der Landesgartenschau; nicht zu heiß, aber auch nicht ungemütlich kalt, keinen Regen von oben, aber dafür ab un zu ein paar Sonnenstrahlen. Einfach nur perfekt bei ca. 23°C …

Auf der Landesgartenschau konnte jeder alleine oder in Kleingruppen ganz individuell herum schlendern und sich dies oder das genauer und länger anschauen, was ihn jeweils interessierte. Insgesamt haben sich alle Besucher recht gut auf dem Gartenschaugelände verteilt, so dass nie das Gefühl von „Massentourismus“ aufkam. Sehr angenehm, wie ich fand. Nach etwa guten vier sehr entspannten Stunden trafen sich dann alle wieder am Ein- / Ausgang, um mit Peter und seinem Bus nach Gegenbach ins Reichenbachtal auf’s Weingut Huber zu fahren. Die Fahrt dorthin war äußerst kurzweilig, denn außer das uns Peter seine besten Witze erzählte fuhren wir in Zunsweier plötzlich auf eine Absperrung zu, denn dort fand offenbar eine Hocketse direkt auf der Ortsdurchgangsstraße statt. Nachdem Peter zuerst versuchte in die äußerst schmale ausgeschilderte örtliche Umleitungsstrecke einzubiegen und seine „Stewardess“ fluchtartig die Beifahrerseite verließ, überlegte er es sich doch noch anders und fuhr, nachdem ein paar freundliche Festbesucher die Straßenabsperrung etwas beiseite schoben, direkt quasi „durch das Fest„. Das war ein echtes Highlight, sowohl für uns im Bus als auch für die Festbesucher. Nachdem diese Hürde erfolgreich gemeistert war, kam schon die nächste ganz langsam in unseren Aufmerksamkeitsbereich, denn Peter ist anschließend nicht einfach der ausgeschilderten Strecke in Richtung Gengenbach der Straße gefolgt, sondern er folgte seinem „Navi“. Uns so kamen wir zwar leidlich durch diesen Ort Zunsweier, aber dann wurde die Straße immer enger und war eigentlich nicht mehr als ein besserer Feldweg, der direkt vor der B33 rauskam. Weil nach rechts abbiegen keine Option war (Straßenschild mit Durchfahrtshöhenbeschränkung von 3m) bogen wir also nach links ab und fuhre ein ganzes Stücken parallel neben der B33 in Richtung Offenburg. Und dann kam das zweite größere Problem, denn der lange Bus konnte nicht so einfach auf die „normale“ Straße kurz vor einem Kreisverkehr mit vorgelagerter Verkehrsinsel nach rechts abbiegen wie ein Auto, sondern mußte mitten auf der Straße rangieren. Auf beiden Seiten der Straße bildete sich ruckzuck ein kleiner Stau und vielleicht kam es sogar im SWR-Verkehrsfunk, wer weiß???

Aber dann war es kein Problem mehr und wir gelangten Problemlos und pünktlich zum Weingut Huber. Hier genießten wir dann alle einen wunderbaren Abschluß und wurden durch den Senior-Chef Huber bestens unterhalten und verköstigt. Nach dem leckeren und reichhaltigen Vesper und der Weinprobe ging es dann noch auf eine kurze Betriebsführung, auf der alle Teilnehmer nochmals auf ihre Kosten kamen und so allerhand über die Weinherstellung als auch die Familie Huber erfuhren. Der Abschluß der Betriebsführung endete völlig überraschend im Verkaufsraum und der ein oder andere hat sich hier dann noch etwas eingedeckt, um die abschließende etwa einstündige Heimfahrt gut zu überstehen. Und je weiter wir im Kinzigtal nach oben kamen, um so schmuddeliger wurde das Wetter. In Betzweiler begrüßte uns dann leichter Nieselregen bei etwa 14°C. Aber das störte dann niemanden mehr und alle verabschiedeten sich fröhlich nach einem sehr schönen, fast urlaubsmäßigen, Tag in der Ortenau. 🙂

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