2. Tag in Cornwall

Der zweite Tag in Cornwall am Sonntag, 9. Juli war zugleich der eigentliche erste Wandertag.

Nach einem herrlichen Frühstück starteten wir mit unserem kleinen Reisebus um 9:45 Uhr, um ca. 30 km nach Sennen Cove zum Startpunkt unserer ersten Wanderung zu fahren. Allein die Busfahrt war schon ein Erlebnis für sich, denn auf den örtlichen Straßen ging es teilweise sehr eng zu.

Direkt nach dem Start in der kleinen Ortschaft direkt am Meer ging es ein paar Meter hinauf zum Aussichtspunkt „Mayon Old Coastguard Lookout“ und von dort immer an den Klippen entlang zum südwestlichsten Punkt von England, dem sogenannten Lands End.

Bis hier hatten wir relativ gutes Wanderwetter; es war angenehm lauwarm und trocken, aber bewölkt. Aber hier zogen dann leider immer mehr Wolken auf und es fing an leicht zu regnen. Aber „echte Schwarzwälder“ beeindruckt sowas ja gar nicht und der Vorschlag von unseren beiden Wanderführern Jill und David, hier diese Tour abzubrechen und mit dem Bus weiterzufahren, wurde einstimmig abgelehnt. Und so liefen wir nun mit Regenjacken und Ponchos weiter oberhalb der Klippen auf wunderschönen Pfaden, bis wir irgendwo und irgendwann eine kleine Vesperpause einlegten. Interessanterweise waren an dieser Stelle auch 4 Wildpferde zugegen, die sich von uns in keinster Weise beeindrucken ließen.

plötzlich waren 4 Wildpferde da

plötzlich waren 4 Wildpferde da

Nach dem Lunch-Paket, der Niselregen hatt zwischenzeitlich auch wieder aufgehört, ging es immer weiter der Küstenlinie folgend bis zu einer wunderschönen Badebucht namens „Porthgwarra Beach“, wo wir ein kleine Kaffee- bzw. Teepause einlegten.
Dannach war es dann nochmal ein kleiner Aufstieg auf die Klippenhochfläche, auf welcher wir zum Ziel der heutigen ersten Wanderung über ca. 12 km bei „Porthcurno Beach“ ankamen. Hier teile sich unsere Wandergruppe und ein Teil schaute sich das „The Minack Theatre“ genauer an und der andere Teil lustwandelte hinab zum wunderschönen Sandstrand. Und unser „Größter“ wagte sich in Badehose sogar ganz ins Wasser, während die meisten anderen sich lediglich mit den Füssen hineintrauten.

Hier jetzt noch ein paar unsortierte Bilder:

Und hier können Sie die Tour auf Outdoor-Aktiv nachschauen.