Bericht vom Wanderwochende in den Löwensteiner Bergen

Hier ein kleiner Bericht vom Wanderwochende in den Löwensteiner Bergen vom 1.10. bis 4.10.2020.

Eines vorneweg: das Wetter war viel besser, als vorhergesagt. Und die vier Tage waren einfach nur klasse. Teilnehmer waren: Inge & Edwin, Renate, Brigitta, Theo, Sonja & Hans, Gerlinde & Wilfried, Jutta & Martin sowie Evi & Stefan = 13 Wanderer plus Conny & Thomas am Samstag sowie unser lokaler Wanderguide Jürgen Link (Verwandtschaft von Inge, Martin und Evi).

Gruppenbild vor dem Breitenauer See

Gruppenbild vor dem Breitenauer See

 

Die Anreise von Betzweiler nach Löwenstein bzw. in den Teilort Hösslinsülz ins Flair Hotel Landgasthof Roger begann individuell gegen 8:00 Uhr, die Ankunft war dann ca. 1,5 Std. später um 9:30 Uhr nach ca. 140 km über die A81 / A8 / A81 / B39.

Start der 1. Wanderung des 4-tägigen verlängerten Wanderwochenendes war gegen 10:20 Uhr unmittelbar nach der Ankunft und einchecken an unserer Unterkunft.
Wir wanderten zunächst relativ eben zum Breitenauer See, um diesen auf einem Damm einmal zu durchqueren. Auf der anderen Seeseite entstand dann unser erstes Gruppenbild auf einem Steg im Breitenauer See.
Dann stiegen wir permanent bergauf in Richtung Löwenstein, wo wir die erste kleine Pause in der Innenstadt einlegten. Dann stiegen wir weiter auf zur Burgruine Beilstein, wo wir dann eine kleine Vesperpause einlegten.

Quelle: Wikipedia: Die Burg Löwenstein ist die Ruine einer mittelalterlichen Spornburg über der Stadt Löwenstein im Landkreis Heilbronn.
Der Name leitet sich ab vom Wappentier der ursprünglichen Erbauer, der Grafen von Calw, und übertrug sich dann auf die angrenzende Ortschaft.
Sie erhebt sich etwa 13 Kilometer ostsüdöstlich von Heilbronn auf 427 m ü. NN.
Etwa 150 Meter im Südosten der 42 Meter tiefer gelegenen Stadtmitte von Löwenstein wacht sie in aussichtsreicher Spornlage am Keuperrand des Naturraums Schwäbisch-Fränkische Waldberge über das rund 230 Meter tiefer liegende Tal der Sulm.
Mit der Anlage eines heute noch etwa neun Meter tiefen Halsgrabens trennten die Burgherren den Sporn des Burggeländes von dem schmalen, nach Osten nur noch leicht ansteigenden Ausläufer der Löwensteiner Berge ab, die im Rücken der Burg in wenigen Kilometern Entfernung Höhen von nahezu 550 m ü. NN erreichen.

Weiter ging es nach der Vesperpause zum Weiler Hirrweiler und weiter zu einem Naturdenkmal namens „Hohler Stein“ mitten im Wald. Nach ausgiebiger Besichtigung und zahlreichen Fotos ging es dann weiter in einer „großen Linkskurve“ wieder zurück zum Breitenauer See und zum Hotel.
Nachdem wir uns gerade auf der überdachten Außenterrasse gemütlich eingerichtet hatte, fing es an zu nieseln und später regnete es ausgiebig.
Fazit: eine mittelschere Wanderung über gut 20 km und je 430 Höhenmeter bergauf und bergab bei trockenem, herbstlichen Wetter.

Bilder vom 1.10.2020


Zur 2. Wanderung fuhren wir nach dem ausgiebigen Frühstück ins nahe gelegen Beilstein. Start und Ziel der gut 18 km langen Wanderung war die Burgruine Hohenbeilstein.

Kurz vor der Ankunft am Ziel gab es dann noch eine kleine Überraschung: Jürgen hatte eine kleine „Weinprobe“ in einer Wengert-Hütte mitten in den Weinbergen organisiert.

Bilder vom 2.10.2020


Zur 3. Wanderung fuhren wir erneut nach einem ausgiebigen Frühstück ins nahe gelegen Beilstein. An einem Weingut mit Besenwirtschaft, in dem die Schlusseinkehr stattfand, begannen wir eine Wanderung der besonderen Art; an 4 Stationen auf der Wanderung mussten / durften wir verschiendene Weine probieren und auf einem „Stimmzettel“ ankreuzen, um welchen Wein es sich dabei wohl handelt? Für uns „Biertrinker“ war das wirklich eine äusserst schwere Prüfung.

Die Auflösung und Feststellung des Gewinners fand dann abschließend im Besen im Beisein der amtierenden, lokalen Weinkönigin statt. Da zwei Teilnehmer genau drei richtige Antworten abgegeben hatten, musste eine Stich die Entscheidung herbeiführen. Dazu mußte das Gewicht eines riesigen Römers samt Inhalt geschätzt werden. Bei diesem Stechen setzte sich Gerlinde gegen Conny durch und wurde zur ersten Weinkönigin des Heimbachtales gekürt. Herzlichen Glückwunsch.

Bilder vom 3.10.2020


Die 4. und letzte Wanderung fand dann nach dem auschecken aus unserem Hotel und einer Fahrt nach Schwäbisch Hall als Stadtwanderung in Schwäbisch Hall statt. Gute 10 km schlenderten wir durch Schwäbisch Hall und genossen nochmal einen wunderbaren sommerlichen Herbsttag, bevor wir dann die Rückreise nach Betzweiler antraten.

In der Linde in Wälde fand dann die letzte Schlußeinkehr des viertägigen Wanderwochenendes bei sehr leckerem Essen in geselliger Runde statt.

Ein großes DANKESCHÖN gehört an dieser Stelle an die Organisatoren und Wanderführer JUTTA & MARTIN HUBER ! Und ebenfalls an den Lokalmatador JÜRGEN LINK ! 🙂

Bilder vom 4.10.2020